Geschichte
Am südlichsten Rand der Kykladen, liegt im Ägäischen Meer

die wohl spektakulärste Insel Griechenlands:
- Santorini -
Bereits im 3.Jahrtausend v. Chr. war die damals noch
kreisförmige Vulkaninsel besiedelt.
Daher der damalige Name Strongyle, übersetzt
die Runde.
Dann ereignete sich um 1600 v. Chr. auf dem
beschaulichen Eiland eine der schwersten
Naturkatastrophen seit Menschengedenken.
Ein verherrender Vulkanausbruch rieß Strongyle
förmlich auseinander und lößte eine angeblich 100m
hohe Flutwelle aus, die bis nach Athen reichte und die
damalige minoische Kultur fast völlig vernichtete.

So entstand, wo sich vorher der große
Vulkankegel befand, das heutige Kraterrund
(die Caldera), deren 200-400m hohen
Lawawände bis heute als die größten der
Welt gelten und ein eindrucksvolles
Naturschauspiel bieten! (Foto links)

Erst im Laufe der Jahrhunderte, wagten es dann
Griechische Seefahrer, die vulkanische Insel wieder
zu besiedeln und der Insel erst den Namen Kalliste
(die Schöne) gaben, bevor sie sich später für Santorini,
abgeleitet von St.Irini, entschieden.
Doch ganz sicher konnten sich die Bewohner nie fühlen,
denn vulkanische Tätigkeiten gab es bis heute
immer wieder.
Um 197 v. Chr. tauchte bei einer Erruption im Kratersee
eine erste schwarze Vulkaninsel aus der Caldera auf,
die Palea Kameni (die Alte Verbrannte)
und dann ca. im Jahr 1710 die zweite, größere,
Nea Kameni (die Neue Verbrannte).
Seit einem Erdbeben 1956 und dem letzten Ausbruch
auf Nea Kameni 1953 (Foto rechts), leben die
Bewohner Santorinis aber bis heute sehr gut,
auf einer der einzigartigsten Inseln der Welt!