Santorini heute

Heute leben auf der bizarren Vulkaninsel insgesamt knapp 10000 Menschen,
auf einer Fläche von ca. 90km2.
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Die wichtigsten und sehenswertesten Ortschaften auf Santorini liegen alle an der steilen
Kraterwand im Westen.
Allen voran Fira (Thira), die von unzähligen kleinen Gäßchen durchzogene Hauptstadt der Insel,
dessen weißes Häusermeer sich in atemberaubender Lage an der Steilküste entlang zieht!
Direkt anschließend dann in Richtung Norden, die beiden ruhigen und herrlich gelegenen
Orte Firostefani und Imerovigli (die zum Wohnen auf Santorini optimal sind)
und an der äußersten Nordspitze das kleine romantische Seefahrerstädtchen Oia (gesprochen IA).
Sehr beliebt außerdem, an der flachen Ostseite der Insel, die beiden Touristenorte Perissa und
Kamari, mit ihren langen und dunklen Lawastränden!
Fira in der Mittagssonne
Die Caldera vor Firostefani und Imerovigli


In den Sommermonaten erreichen viele Reisende Santorini über den alten Hafen von Fira,
wo die riesigen Kreuzfahrtschiffe in der Caldera kreisen.
Über einen steilen Stufenweg kämpfen sich dann die Kreuzfahrtpassagiere auf dem Rücken
von Maultieren zum Kraterrand hinauf.
Wem das zu beschwerlich ist kann aber auch die Gondelbahn nehmen, die ein reicher Reeder
1982 aus Österreich importieren lies und seiner Heimatinsel schenkte!
Einen wunderbaren Ausblick in alle Himmelsrichtungen über die ganze Insel bietet Pyrgos
dem Besucher, der höchstgelegene Ort der Insel nahe des 566m hohen Berges Profitis Ilias.
Verpassen sollt man auch auf keinen Fall einen der
unvergesslich schönen Sonnenuntergänge
in Oia, dem vielleicht schönsten Ort der Insel.

Sehenswert auch an der Südküste,
die bedeutende Ausgrabungsstädte
von Akrotiri und den dort befindlichen Red-Beach
(Foto rechts), der vom Strand her an sich
nix besonderes ist, aber spektakulär von einer
dunkelroten, steil aufragenden Felswand
umrahmt wird!
Zur Abrundung eines Santorini Aufenthaltes sollte auf jeden Fall noch ein Segeltörn durch die
Caldera gehören, mit griechischem Wein, Essen, Ouzo und Musik an Bord, um sich die
steilen Kraterwände und den Sonnenuntergang einmal aus dieser Perspektive ansehen zu können!
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Eine absolut herrliche Sache ist aber ein Spaziergang am sogenannten Kraterwanderweg entlang!
Dieser führt von Fira aus, weiter über Firostefani und Imerovigli, bis nach Oia ganz im Norden,
mit immer wieder fantastischen Aussichten auf den weit unten liegenden Kratersee!
Das hat sogar einem "Nicht -Spaziergänger" wie mir jedesmal riesigen Spaß gemacht!
Der Kraterwanderweg mit Blick auf Fira
Aussicht vom Kraterweg bei Firostefani


Essen und Trinken darf natürlich, besonders in Griechenland, nicht zu kurz kommen!
Generell gesehen sind in Santorini die Tavernen und Restaurants am Kraterrand mit Calderablick
natürlich immer etwas teurer, als die in den kleinen Seitengäßchen
(und auch nicht unbedingt besser).
Sehr gut gegessen haben wir z.B. im Simos

in Firostefani (mit dem größten Ouzo!),
direkt an der Hauptstraße zwar nicht
besonders idyllisch gelegen, aber eine
sehr schöne Taverne mit gutem Essen
und günstigen Preisen.
Die Besonderheit des Hauses:
Der Kellner kommt vor dem Bestellen
an jeden Tisch und erklärt, auf einem
großen Tablett (Foto re.), die einzelnen
Vorspeisen die das Simos anzubieten hat!

Sehr gut gegessen haben wir auch im Stani (mit dem leckersten Tzaziki) und dem
Roof-Garden, beide mit schönen Dachterrassen mitten in Fira, im Flame of the Volcano
(mit dem nettesten Chef und der schönsten Aussicht) direkt am Kraterwanderweg zwischen
Firostefani und Fira und als Geheimtip für Oia, das Strogili, mit für Oia wirklich
günstigen Preisen und einer herrlichen Terrasse, mit tollem Blick auf Oia und das Meer!
Yamas!
Abendessen im Flame of the Volcano
Auf der Dachterrasse des Strogili in Oia

